Deutschland bestellt dank niederländischem Vertrag fünf israelische PULS-Raketenwerfer

Es wird sich nicht in die Länge gezogen haben. Tatsächlich hat Berlin gerade eine Bestellung von fünf israelischen PULS-Raketenwerfern als Ersatz für die fünf in die Ukraine gelieferten M5 MARS 5 der Bundeswehr angekündigt, nur wenige Tage nachdem Warschau das Gleiche getan hatte, diesmal jedoch über 270 HIMARS-Trägerraketen.

Warum hängen diese beiden Themen zusammen, abgesehen davon, dass es sich um zwei moderne Langstreckenraketensysteme handelt? Ein kleiner Schritt zurück ist nötig, in 4 Schritten!

1- Die Niederlande und KMW bevorzugen PULS von Elbit

Im vergangenen April präsentierte Den Haag eine Reihe von Maßnahmen und Programmen zur Modernisierung und Stärkung seiner militärischen Vermögenswerte. Neben der Erhöhung des Budgets ihrer Armeen um 40 %, um die von der NATO im Jahr 2 geforderten 2024 % des BIP zu erreichen, hatten die niederländischen Behörden auch die Anordnung von JASSM-ER-Marschflugkörpern zur Bewaffnung ihrer F-35A, aber auch RGM/ angekündigt. UGM-109E Tomahawk zur Ausrüstung seiner Fregatten und U-Boote.

Die Überraschung kam jedoch durch die Ankündigung einer Bestellung über 20 Precise and Universal Launching System oder PULS-Raketenwerfer, die von der israelischen Firma Elbit entwickelt und hergestellt wurden.

Einige Wochen zuvor hatte Den Haag tatsächlich grünes Licht von der American Foreign Military Sales (FMS) erhalten, um ebenso viele HIMARS-Systeme für 670 Millionen US-Dollar zu erwerben. Offensichtlich hatten die niederländischen Behörden bessere Bedingungen erhalten als die von Washington vorgeschlagenen.

Die 5 PULS-Raketenwerfer, die die Bundeswehr im Rahmen des niederländischen Handelsabkommens erwerben wird, werden die 5 in die Ukraine geschickten M270 MARS 2 ersetzen.
Die 5 PULS-Raketenwerfer, die die Bundeswehr im Rahmen des niederländischen Handelsabkommens erwerben wird, werden die 5 in die Ukraine geschickten M270 MARS 2 ersetzen.

PULS wurde bereits Anfang des Jahres von Dänemark ausgewählt und war auch für Spanien und Deutschland interessant. So präsentierte der Industriekonzern Krauss-Maffei im Dezember 2022: ein potenzieller Nachfolger des deutschen M270 MARS 2, der genau auf dem israelischen PULS basiert.

2- Rheinmetall arbeitet für HIMARS mit Lockheed-Martin zusammen

Doch Ende April war es an der Reihe Rheinmetall unterzeichnet eine Vereinbarung, dieses Mal mit Lockheed-Martin, um denselben Nachfolger des MARS 2 zu entwickeln, dieses Mal auf der Grundlage des amerikanischen HIMARS, und dabei auf dem neu unterzeichneten Industrieabkommen über den Bau des zentralen Teils des Rumpfes der F-35A aufzubauen.


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