Raketenabwehr: Japan storniert den Kauf von zwei Aegis Ashore-Systemen

Im Dezember 2017 hat Japan den Bau von zwei Aegis-Raketenabwehrstandorten an Land genehmigt, um nordkoreanischen, aber auch chinesischen ballistischen Bedrohung entgegenzuwirken. Diese beiden Aegis Ashore-Systeme sind besonders strategisch für die japanische Abschreckungspolitik und sollten dank der sehr weitreichenden SM-3 Block IIA-Raketen das gesamte japanische Territorium abdecken.

Letzte Woche gab Japan jedoch bekannt, dass es auf diese Akquisition verzichten wolle. Das vorgebrachte Argument ist das Risiko der ersten Stufe (Booster) der SM-3-Rakete, die in bestimmten Schusskonfigurationen auf ein bewohntes Gebiet fallen könnte. Die Änderung der Raketen zur Vermeidung solcher Unfälle hätte zu zusätzlichen Kosten von 1,87 Mrd. USD für ein Projekt mit geschätzten Anfangskosten von 2,15 Mrd. USD geführt. Eine viel zu hohe Rechnung für Tokio, die beschlossen hätte, die Kosten zu stoppen.

Dieses Foto ermöglicht es, die Antriebsphase durch den Raketenverstärker sowie dessen Rückfall auf den Boden zu unterscheiden. Die besondere Geographie Japans, die sehr dicht besiedelt ist, macht die Installation von Raketensystemen besonders komplex.

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