Wie kann man auf den Seeguerillakrieg reagieren, der sich nach dem ukrainischen Beispiel auszuweiten droht?

Durch die Anwendung einer besonders effektiven Marine-Guerilla-Taktik, um zu verhindern, dass die russische Flotte die Kontrolle über das Schwarze Meer übernimmt, der ukrainischen Marine gelang es, viele Erfolge zu erzielen, seit der Zerstörung des Kreuzers Moskva im April 2022 bis zur Zerstörung des Raketenpatrouillenbootes Ivanovets vor wenigen Tagen.

Mit Hilfe von Anti-Schiffs-Raketen, leichten und schnellen Marinedrohnen und einer guten Portion Fantasie und Reaktionsfähigkeit gelang es den Ukrainern, 40 % der Schwarzmeerflotte zu versenken oder zu beschädigen, eine Landung um Odessa zu verhindern und sogar russische Schiffe zurückzudrängen jenseits seiner Küsten.

Die Wirksamkeit dieser Taktik wird jedoch viele andere globale Akteure inspirieren und dürfte in naher Zukunft weit mehr als nur russische Militärschiffe bedrohen.

Marineguerilla im Zentrum des Schwarzmeerprotestes der ukrainischen Marine

Zu Beginn der russischen Offensive gegen die Ukraine schätzten nur wenige Experten auf diesem Gebiet, dass die ukrainischen Armeen der russischen Dampfwalze mehr als zwei Monate lang widerstehen könnten.

Andererseits konnte sich niemand vorstellen, dass die mächtige russische Schwarzmeerflotte nach zwei Jahren des Konflikts 40 % ihrer Überwassereinheiten verloren hätte. Besonders nachdem die ukrainische Marine in den ersten Tagen des Konflikts den größten Teil ihrer Vermögenswerte vernichtet hatte.

Marineguerilla Tarantul II Iwanowez versenkt
Das Lenkwaffenpatrouillenschiff Ivanovets wurde vor drei Wochen von einer ukrainischen Marinedrohne versenkt

Es sind noch 75 % dieses Artikels zum Lesen übrig. Abonnieren Sie ihn, um darauf zuzugreifen!

Metadefense Logo 93x93 2 Marinedrohnen | Verteidigungsanalyse | Russisch-ukrainischer Konflikt

Die angebotene Klassische Abonnements Zugriff gewähren
Artikel in ihrer Vollversionund ohne Werbung,
ab 1,99 €.


Für weitere

3 Kommentare

  1. Erstens handelt es sich um einen zwischengeschalteten Konflikt zwischen der NATO und der Russischen Föderation. Die Ukrainer verfügen nicht über ausreichende Technologie und Waffen, um diesen Marine-„Guerilla“- oder anderen Terroranschlag (= Angriff auf Personal und zivile Einrichtungen) durchzuführen. Alles wird von der NATO orchestriert, wobei die Ukraine nur als Fleischlieferant fungiert. Die NATO-Vorräte an Javelin-, Stinger- und 155-mm-Granaten gehen zur Neige.
    Beruflich verfolge ich diesen Konflikt seit 2013, war 2017 dort und stehe in Kontakt mit ukrainischen Freunden aus Odessa und Charkiw. Das in den westlichen Medien dargestellte Bild ist fast völlig falsch, typische Propaganda. Zu lesen: Historikerin Anne Morelli, das Werk mit dem Titel „Grundprinzipien der Kriegspropaganda“.

SOZIALE NETZWERKE

Neueste Artikel