Mit dem Typ 212CD will die deutsche TKMS das erste wirklich verstohlene U-Boot konstruieren

Seit Anfang der 70er Jahre entbrennt ein technologischer Wettlauf zwischen den Konstrukteuren immer effizienterer Passivsonare und den Herstellern von U-Booten, die immer diskretere, dh möglichst wenig mechanische oder menschliche Geräusche abstrahlende, U-Boote produzieren wollen. Allmählich wurde der berühmte "Knall" des aktiven Sonars, der durch viele Filme berühmt wurde, durch hochempfindliche Hydrophone, immer leistungsfähigere Computer-Signalverarbeitungsalgorithmen und die berühmten "goldenen Ohren" nach und nach ins Rampenlicht gerückt Film "Le chant du loup". In den letzten Jahren jedoch und mit der Ankunft neuer U-Boote von fast absoluter Diskretion, wie der britischen Astutes, der amerikanischen Virginia oder der französischen Suffren, ist die passive Erkennung manchmal an ihre Grenzen gestoßen, und wenn wir mehr oder weniger wissen, als ein U-Boot lauert herum sind die vom passiven Sonar gesammelten Informationen nicht genau genug, um eine Schusslösung gegen den Gegner zu bestimmen.

Unter diesen Bedingungen bleibt nur der Einsatz des guten alten Aktivsonars, das einen kräftigen Schallimpuls aussendet, um die Echos zu hören und so die genaue Position des Ziels zu bestimmen. Wenn der Einsatz eines aktiven Sonars auch die Position seines Ursprungs verrät, ermöglicht insbesondere das Eintreffen von geschleppten Helikoptersonaren und noch mehr neuen aktiv-passiven akustischen Bojen einer Fregatte, das gegnerische U-Boot zu finden, ohne seine Position preisgeben zu müssen. Offensichtlich scheint die Diskretion der U-Boote, selbst wenn sie an ihre Grenzen getrieben wird, heute nicht mehr ausreichend, um die Sicherheit des Schiffes zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang verpflichtete sich der Weltmeister der U-Boote mit konventionellem Antrieb, die deutsche TKMS, im Rahmen des deutsch-norwegischen Kooperationsprogramms um des Modells Typ 212CD, ein neues U-Boot, das nicht nur diskret wäre, sondern auch auch heimlich.

Die Deutsche Marine stellt jetzt 6 für ihre Diskretion bekannte U-Boote des Typs 212A des Typs AIP in Reih und Glied. Es war jedoch bis vor kurzem mit erheblichen Verfügbarkeitsproblemen konfrontiert.

Konkret geht es für die deutschen Ingenieure darum, auf eine ähnliche Technologie zu setzen, wie sie bei Tarnkappenflugzeugen wie der F-117 oder der F-35 zum Einsatz kommt, nämlich zu versuchen, die Richtung des Sonarechos zu ändern der Rumpf des U-Bootes. Aus diesem Grund und wie in der Luftfahrt müssen diese schönen Kurven, die ein U-Boot bildeten, außer Acht gelassen und durch Platten ersetzt werden, die so bemessen und ausgerichtet sind, dass das Sonarsignal in eine Richtung zurückgesendet wird, die es dem Sender nicht erlaubt, es zu empfangen und damit sein Ziel zu lokalisieren. Dem Design des Schiffes werden dann enorme Einschränkungen auferlegt, insbesondere in Bezug auf Formen, Materialien, aber auch Größe, um das Signal über seine gesamte Wellenlänge und nicht nur über einen Teil davon effektiv verändern zu können. Und tatsächlich wird der Typ 212 CD, der in vielerlei Hinsicht seinen eigenen Namen verdient, 17 Meter länger, 3,2 Meter breiter und 1000 Tonnen schwerer als der derzeit bei der Bundesmarine im Einsatz befindliche Typ 212A, eine Steigerung der Tonnage um fast 65 %. .


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