Wird sich die Schweiz trotz sich für den F35 entscheiden?

Die Tage vergehen und sind in Bern nicht gleich. In der Tat, während ichletzte Woche schienen der französische Vorschlag und das Rafale-Flugzeug den Wettbewerb gewonnen zu haben für den Ersatz der F/A 18 Hornets und der Swiss F5 Tiger IIs scheinen die Schweizer Medien seit Anfang der Woche zu wissen, dass nun US-Vorschlag und Lockheed-Martins F35A sollen kurz vor dem Gewinn der Ausschreibung stehen. Laut den sowohl von der Presse als auch von den Fernsehnachrichten zitierten Quellen würde dieser Vorschlag ein "Preis-Leistungs-Verhältnis" bieten, das die anderer Wettbewerber "weit übertrifft". Die Meldung von Schweizer Journalisten sowie der radikale Haltungswechsel wenige Tage vor der offiziellen Bekanntgabe wirft jedoch Fragen nach der Weiterverfolgung der Ereignisse auf, die zu dieser Situation geführt haben.

Tatsächlich lässt angesichts der von Bern vorgebrachten Argumente für die Wahl der F35A alles vermuten, dass Lockheed Martin Ende letzter Woche ein Last-Minute-Angebot an die zuständigen Schweizer Behörden geschickt hätte Durchführung dieser Ausschreibung. Das vorgestellte Stichwort, das „Preis-Leistungs-Verhältnis“ des F35A, lässt vermuten, dass Washington ein neues Preisangebot gemacht hätte, sofern die Qualität des F35A kann sich in den letzten Tagen nicht wesentlich verändert haben. Alles lässt daher vermuten, dass es dem Lockheed-Martin-Vertriebsteam und den amerikanischen bevollmächtigten Assistenzteams gelungen wäre, ein strukturiertes Angebot zu unterbreiten, das genau die Kriterien der Ausschreibung erfüllt und damit einen deutlichen Unterschied zu den -gegenüber seinen Konkurrenten, so dass manche Journalisten in Europa sich sogar wundern, die Vertraulichkeit von Angeboten zu respektieren.

Lockheed-Martin hat einen Teil der Flugstunden der sehr teuren F35A geschickt durch ein umfangreiches Simulatortrainingsangebot ersetzt, um die Preise zu senken und die Kriterien der Schweizer Ausschreibung zu erfüllen. Aber ist es effektiv für die Verteidigung der Konföderation? Nichts ist weniger sicher…

Diese (vorläufige) Schlussfolgerung scheint jedoch bei den Schweizer Behörden keine überwältigende Begeisterung auszulösen. In der Tat sind sie laut Schweizer Medien der Ansicht, dass sie angesichts des Unterschieds zwischen dem amerikanischen Angebot und dem dieser Konkurrenten nicht hätten "Andere Möglichkeiten" als die F35A zu wählen, eine in diesem Zusammenhang bedeutungsschwere Wortwahl, während zuvor die Präferenz für das französische Angebot die Mehrheit der Befragten zu befriedigen schien. Für das französische Flugzeug scheint jedoch nicht alle Hoffnung verloren zu sein. Mehrere Elemente deuten darauf hin, dass Bern Paris und Berlin die Möglichkeit bieten würde, auf dieses amerikanische Angebot in letzter Minute zu reagieren.


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